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AL Freudenberg äußert sich zu Möglichkeiten einer Sekundarschule

sz • Freudenberg.

Zu den Auswirkungen des NRW-Schulkompromisses auf die Schullandschaft in Freudenberg. (die SZ berichtete) äußerte sich gestern der Fraktionsvorsitzende der Alternativen Liste Freudenberg (AL), Hans-Dieter Wierczoch, in einer Pressemitteilung.

„Wie von uns im Vorfeld bereits bemängelt und sich auch heute herausgestellt hat, ist eine Gemeinschaftsschule in der geplanten Form nicht realisierbar”, heißt es in dem Text.            .

Die AL habe zwar grundsätzlich eine neue Schulform befürwortet, jedoch verstärkt darauf hingewiesen, bei diesem komplexen Thema frühzeitig alle Beteiligten mit ins Boot zu nehmen.

„Dass unsere Auffassung richtig war, zeigen nicht nur die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes in Münster, sondern insbesondere die Reaktionen der Betroffenen wie z.B. Eltern, Schulen und auch Nachbargemeinden.”

Da nach dem derzeitigen Stand eine gymnasiale Oberstufe fraglich erscheine, sollte verstärkt Wert auf eine individuelle und gezielte Ausbildung junger Menschen genommen werden, so die Pressemitteilung.

Gleichzeitig seien alle Entscheidungen zukunftsweisend unter Berücksichtigung der zu erwartenden Schülerzahlen zu treffen. Dabei spiele auch die Situation der Nachbargemeinden eine große Rolle.

Abschließend stelle sich die Frage, ob „bei unseren Jugendlichen die Bereitschaft gegeben” sei, individuell gemeinsam länger zu lernen. Eine einvernehmliche Lösung mit allen Fraktionen halte die Al für sinnvoll und wünschenswert heißt es abschließend.

Aus Siegener Zeitung vom 28. July 2011

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