Freudenberger L e i t bildprozess doch eher
ein L e i d bildprozess?

Zum Antrag der Grünen waren alle Ratsmitglieder der Meinung, dass eine Harmonie zwischen Rat und Verwaltung nicht schaden könnte.
Eine Kluft zwischen Rat und Kämmerer war deutlich zu spüren.
In der Hoffnung auf eine Verbesserung haben alle diesem Antrag zugestimmt.

Dann kam die Nachricht von Herr Schrader, er hätte einen Landrat gefunden, der die Zusammenarbeit moderiert, dieser hätte eine Kommune schon einmal unterstützt.

Dr. Grimme wurde vorgestellt und fing sofort mit einer Konsolidierung an.
Zu seiner Person hat er nur erzählt, dass er 23 Jahre bei der CDU war, dann aber ausgetreten sei. Er schilderte grob, dass er eine andere Kommune in einem ähnlichen Prozess begleitet habe.

Anschließend schlug er vor, wie man vorgehen könne und erklärte sogar, dass man die Bürger erst am Schluss darüber informieren solle. Von Dr. Grimme kam der Vorschlag eines weiteren Treffens um die weitere Vorgehensweise zu besprechen. Nach dieser Besprechung am 1. Juli 2015 vor dem Rathaus erkärten die Kollegen, dass der Prozess so auf keinen Fall weitergeführt werden dürfe.
Dieses Gespräch war schon in Vergessenheit geraten.
Anfang dieses Jahres beantragten die CDU sowie die Grünen den Leitbildprozess wiederaufzunehmen.

In der nächsten Besprechung teilte Herr Schrader mit, dass inzwischen drei Gespräche zwischen seinen Abteilungsleitern und Dr. Grimme stattgefunden hätten. Seine Mitarbeiter seien anfangs dagegen gewesen, hätten sich dann aber überzeugen lassen.

In dieser Besprechung teilten wir unseren Unmut über die Vorgehensweise mit, denn wir wurden überrascht. Der Prozess wurde, ohne den Rat zu informieren, weitergeführt. Die Mitarbeiter der Stadt wurden befragt. Ein Auftrag dazu war nicht ersichtlich.

Ein Gespräch mit der SPD Fraktion ergab, dass unsere Bedenken verstanden werden, aber Frau Reschke als Bürgermeisterin doch für diesen Prozess stehen würde. Ein Gespräch mit der Antragstellerin Frau Berlin hat ergeben, dass Sie das alles noch nicht so gesehen habe, sie wolle sich jedoch erst einmal ein Bild von Dr. Grimme in einem persönlichen Gespräch machen.

Danach haben wir schriftlich bei Frau Reschke angefragt, ob Dr. Grimme als selbstständiger Moderator den Prozess begleitet oder ob er als Mitarbeiter einer Unternehmensberatung tätig sei. Daraufhin wurde uns mitgeteilt, dass die Stadt Freudenberg bereits einen Vertrag mit einer Unternehmensberatung abgeschlossen hat.

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Weder in dem Antrag noch in den Gesprächen war die Rede von einer Unternehmensberatung. Bei der Genehmigung des Beschlusses hat Herr Krämer bereits befürchtet, dass hier eine Beratungsgesellschaft gemeint sei. Eine Unternehmensberatungsgesellschaft hätten wir alle mit Sicherheit abgelehnt.

Im letzten Gespräch teilte Herr Schrader mit, wir dürften nicht glauben, dass der Prozess mit seinen Mitarbeitern durchgeführt werden könne. Er brauche neue Software und neue Mitarbeiter dafür.
Das Haushaltssicherungskonzept lässt das nicht zu. Um den Haushalt zu konsolidieren muss dieser Prozess, so wie er im Moment verläuft, sofort gestoppt und auf seine Gültigkeit untersucht werden.

Der Leitbildprozess wurde in unseren Augen ein Leidbildprozess.

Wir schätzen die Kosten auf ca. 90 000 €.

Leitbild Ja, aber nicht durch eine Unternehmensberatungsgesellschaft.

Im Sinne der Bürger dürfen wir den Prozess so nicht weiterführen.

Die Verwaltung schafft eine fremde Hilfe für Bequemlichkeit und kommende Schuldzuweisungen.

Wir sehen eine Alibiverschaffung das Management zu erweitern.

EIN LEITBILD IM SINNE EINER UNTERNEHMENSBERATUNG DIENT DEN MITARBEITERN ALS HILFE IM UNTERNEHMEN.
WIR ALS RAT SIND NICHT DIE MITARBEITER VOM KÄMMERER.

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