Für das Vorhaben werben

Die Siegener Zeitung berichtet aus der Schulausschusssitzung vom 7.Dezember 2010.
Die Tendenz  dieses Berichtes spiegelt die Vorstellungen der AL wieder, insbesondere die Ausführungen des Schulrates Sidenstein.

„Für das Vorhaben werben”

Schulausschuss beriet den Fraktionsübergreifenden Antrag auf Einrichtung einer Gemeinschaftsschule

pede Freudenberg. Mit dem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen im Freudenberger Rat zur Prüfung der Möglichkeit einer Gemeinschaftsschule (die SZ berichtete mehrfach) beschäftigte jetzt sich der Schulausschuss der Stadt. Die Verwaltung informierte zunächst über den weiteren Ablauf auf dem Weg, den Antrag für die Teilnahme am Schulversuch des Landes NRW im Schuljahr 2012/13 zu stellen. Bald schon solle in den Lehrerkonferenzen der Haupt- und Realschule unter Mitwirkung der Schulaufsicht für die Gemeinschaftsschule geworben werden.
Eine genaue Erarbeitung des Konzepts solle bis zu den Sommerferien erfolgen. Nach den Ferien sei eine Elterninformation und kurz darauf eine Elternbefragung geplant.
Schulrat Walter Sidenstein appellierte: “Nehmen Sie die handelnden Personen der Schulen mit|. Denn die Gemeinschaftsschule erfordere von den Lehrkräften sehr viel Arbeit, insbesondere müssten sie sich mit der Heterogenität der Klassen 5 und 6 auseinandersetzen, Es gelte, die Kollegen davon zu überzeugen, damit einen Weg für die Kinder und die Stadt Freudenberg zu gehen`, Er werde selbst fuer dieses Vorhaben werben.
.Wichtig sei auch die richtige Zusammensetzung der Gruppe zur Konzeptentwicklung. die Lehrkräfte der beiden Schulen müssten beteiligt sein, aber auch an mögliche Kooperationsschulen müsse gedacht werden.
Sinnvoll sei es zudem, Experten der Bezirksregierung hinzuzuziehen sowie Lehrkräfte aus den Grundschulen, denn diese hätten Erfahrung im Bereich integrativer Unterricht. Nicht vergessen werden dürften Vertreter der Eltern, die sich mit ihrenWünschen einbringen sollten. Bis vor Ende des Jahres muss die Stadt Freudenberg eine begruendete Interessensbekundung an die Bezirksregierung abgegeben haben, um, an der in Aussicht gestellten zweiten Genehmigungsrunde teilnehmen zu können.

Siegener Zeitung vom 9.12.2010

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