“Dicht oder nicht dicht” ist die Frage

Freudenberg. Auf Initiative der Alternativen Liste Freudenberg fand jetzt eine gemeinsame Informationsveranstaltung zum Thema „Dichtheitsprüfung von Kanälen“ mit den Stadtwerken Freudenberg statt. Die AL wollte die Betroffenen schnellstmöglich darüber informieren, welche Besonderheiten bei Durchführung der gesetzlich vorgeschriebenen Dichtheitsprüfung zu beachten sind.

Die Resonanz in der Bevölkerung war so groß, dass die Veranstalter gezwungen waren, neben den bereits vorhandenen Sitzplätzen weitere Sitzplätze zu schaffen. Diese reichten allerdings auch nicht aus. Somit bietet sich eine Wiederholung in anderen Ortsteilen von Freudenberg an. Der Fraktionsvorsitzende der Alternativen Liste, Hans-Dieter Wierczoch, freute sich, dass die Idee, Informationen an den Bürger persönlich und zeitnah weiterzugeben, richtig war. Nach weiteren einleitenden Worten des kaufmännischen Betriebsleiters der Stadtwerke, Hans Rowald, konnte Karin Flender, Technische Betriebsleiterin, in eindrucksvoller Weise den Zuhörern in Form einer Präsentation nahe bringen, was sich hinter dem Thema Dichtheitsprüfung verbirgt und was zu erwarten sei.

Im Laufe der Veranstaltung erfuhren die aufmerksamen Zuhörer nicht nur Einzelheiten des Landesgesetzes, sondern erhielten auch Informationen über mögliche Schadensmerkmale bei Abflussleitungen. Außerdem wurden mehrere Möglichkeiten zur Schadensbehebung aufgezeigt. Von großer Bedeutung war auch das Thema „Kosten.“ Für die reine Dichtheitsprüfung ist nach Meinung der Fachleute mit 300 bis 500 Euro zu rechnen. Welche Kosten im Schadensfalle entstehen, konnten sowohl Karin Flender als auch Hans Rowald nicht exakt benennen, da dies im Einzelfall sehr stark von der jeweiligen Örtlichkeit sowie dem Schadensumfang abhängig ist.

Weiterhin wurde darüber berichtet, welche Besonderheiten bei der Beauftragung von Firmen zu beachten sind, falls Schäden zur Behebung anstehen. Anschließend hatten die Zuhörer Gelegenheit, ihre Sorgen und Ängste loszuwerden. „Als Fazit aus der Veranstaltung ist besonders zu erkennen, dass eine frühzeitige Aufklärung/Information der Bevölkerung, wie es die AL praktiziert hat, sehr wichtig ist“, so Hans-Dieter Wierczoch abschließend.

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