Fortschreibung des Brandschutzplanes
Offener Brief

 

Betreff: Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes


Freudenberg, 01.07.2017

OFFENER BRIEF

Laut Beschlussfassung von 2012 hat der Bürgermeister abschließend festgestellt,
dass der Brandschutzbedarfsplan den objektiven Stand der Leistungsfähigkeit der
Freiwilligen Feuerwehr Freudenberg darstellt und weiterhin ein guter
Sicherheitsstandard für die Freudenberger Bevölkerung gewährleistet ist.

Vorschrift ist jetzt, nach 5 Jahren den Brandschutzbedarfsplan fortzuschreiben,
nicht umzuschreiben.

In 2017 wollte die Verwaltung den Ortsteil Büschergrund mit der Freudenberger
Feuerwehr zusammenlegen, dann hätte ein neues Feuerwehrgebäude eventuell
Sinn gemacht. Zum jetzigen Zeitpunkt wird berichtet, dass eine Zusammenlegung,
aus welchen Gründen auch immer, ausgeschlossen ist.

Nun sagt die Verwaltung, das Feuerwehrgerätehaus am Marktplatz sei marode,
müsste abgerissen werden und man sei auf der Suche nach einem geeigneten Standort
für ein neues Gebäude. Zuerst sprach man davon 1,5 Millionen zu investieren, jetzt
werden 1,2 Millionen erwähnt obwohl man noch kein Grundstück hat und dieses
Grundstück kann nur außerhalb vom Alten Flecken sein.

Wir schlagen vor:

Das jetzige Gebäude ordentlich instand zu setzen, so dass die Freudenberger
Feuerwehrkameradinnen und -kameraden optimale Bedingungen bekommen
und der Standort erhalten bleibt. Haben wir vergessen, dass es schon einen Stadtbrand gegeben hat oder wird der Stadtbrand nur noch als Möglichkeit eines
Stadtfestes gesehen?

Im aktuellen Brandschutzbedarfsplan wird berichtet, dass ein Gewebegebiet, das
nicht gewollt und auch nicht notwendig ist, und Windkrafträder die evtl. gar nicht erlaubt
werden, zu schützen. Wir als Freie Wähler verstehen nicht, warum dafür ein neues
Gebäude außerhalb des Stadtkerns gebaut werden soll.

Die Freiwillige Feuerwehr wurde im vergangenen Jahr digital ausgerüstet und ein
Neues Fahrzeug im Wert von 680 000 € wurde angeschafft. Was gibt es da noch
fortzuschreiben. Bitte schauen Sie sich die Schlussbetrachtung des neuen
Brandschutzbedarfsplanes an. Wir Bürger können uns glücklich schätzen die Freiwillige
Feuerwehr so nahe am Flecken zu besitzen. Bitte erhaltet zum Schutz der wichtigsten
Brandschutzzone diesen Standort.

Wir fordern die Verwaltung auf gemeinsam mit der Politik die Fortsetzung des
Standards zu gewährleisten. Dafür schlagen wir vor, das Gebäude, das gar nicht
marode ist, wieder auf den besten Standard zu bringen zu optimalen Bedingungen
für unsere Feuerwehr. Koste es was es wolle.

Zusätzlich sollte am Busparkplatz eine Warnleuchte angebracht werden die
automatisch bei einem Einsatz den Verkehr stoppt und die Feuerwehr geradeaus am
Busparkplatz ausrücken kann.

Die älteren Bewohner des Alten Fleckens sind der Meinung, dass sich seit der Zeit als
aus den Nebenstraßen im alten Flecken Einbahnstraßen wurden, sich die
Verkehrsverhältnisse dramatisch für die Kölner Straße verschlechtert haben.
Bitte stellt den vorherigen Zustand wieder her, dann brauchen wir auch keine
Einbahnstraßenregelung der Kölner Straße.

Paul Schmidt

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Stillschweigen über Swap-Vergleich
Leserbrief Siegener Zeitung von Wolfgang Sensfuß

Leserbrief

Wolfgang Sensfuß
Baumweg 8
57258 Freudenberg

Betrifft: Artikel „Stillschweigen über Swap-Vergleich“ SZ 1.7.17 S.9

Endlich bekommt das Schweigekartell zu den Freudenberger Swap-Geschäften Risse.
Von oberster Stelle – der Bürgermeisterin höchst persönlich – wird zugegeben, dass auf den Freudenberger Haushalt „erhebliche finanzielle Belastungen“ zukommen werden. Bei den Landtagswahlen hat man es verschwiegen. Jetzt vor der Bundestagswahl hat sich die Bürgermeisterin wohl (un)klugerweise von der SZ provozieren lassen.

Man kann also davon ausgehen, dass der Verlust bei den Swap-Geschäften im zweistelligen Millionenbereich liegen wird. Hierfür hat der Rat die ungewöhnlich hohen Kassenkredite von
€ 15 Mio. vorausschauenderweise genehmigt, damit sie noch im Laufe des Jahres abgewickelt werden können. Die Freudenberger Bürger werden sich trotz steigender Steuereinnahmen darauf einstellen müssen, dass diese hohe Summe demnächst auf sie abgewälzt werden wird.

Der Bürger wird es doch richten, wenn Kommunalpolitiker mit der Finanzwirtschaft dubiose Geschäfte machen. Er zahlt mit höheren Steuern und Abgaben bei der Kommune und höheren Gebühren bei den Banken. Aber niemand ist greifbar, der für den Schaden verantwortlich und haftbar ist. Dafür sorgen schon die Fachkenntnisse der Juristen.

Niemand sollte sich wundern, wenn das Vertrauen in die Politik und die Finanzwirtschaft schwindet.

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Offener Brief der AL an Bürgermeisterin Reschke

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Haushaltsrede 2017